Der Streuobstanbau ist in Bayern über Jahrhunderte entstanden. Er hat höchste Bedeutung für die Kulturlandschaft und Biodiversität. Mit dem Bayerischen Streuobstpakt sollen Streuobstwiesen erhalten und bis 2035 zusätzlich eine Million Streuobstbäume neu gepflanzt werden.

Voraussetzungen
Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung fördert mit dem Programm „Streuobst für alle“ die Beschaffung von Streuobstbäumen für Kommunen, Vereine und Verbände. Die Bäume können an Privatpersonen weitergeben werden.
Gefördert wird der Erwerb von Streuobstbäumen, die in Bayern gepflanzt werden.
- Förderfähig sind Kernobst (Apfel und Birne) und Steinobst (Pflaume und Kirsche).
- Weitere förderfähige Arten sind beispielsweise Walnuss, Quitte, Maulbeere, Esskastanie und Wildobstarten, Vogelkirsche, Holz-Apfel, Wild-Birne, Eberesche, Speierling, Elsbeere, Mispel.
Der Obst- und Gartenbauverein Schiefweg führt ab Juni unter Angabe von Name, Adresse, Flurnummer (außerorts) und Sortenwünsche an alexandramager16@gmail.com eine Sammelbestellung durch. Nichtvereinsmitglieder werden um eine Spende von mindestens 20 € auf das Konto IBAN DE78 7406 1101 0001 820540 gebeten! Mit dem Geld finanziert der Verein Streuobstwiesenführungen an der Grundschule oder Obstbaum-schnittkurse. Die Bäume werden Mitte Oktober geliefert und sollen da gepflanzt werden.
Streuobst-Sortenliste

